Sekhukhuneland (Limpopo) - Hildesheim

 

Unsere Partnerschaft

Seit 1985 gibt es den Bundesschluss zwischen den lutherischen Kirchenkreisen Hildesheim-Sarstedt und Alfeld mit der Region Sekhukhune im Norden der Republik Südafrikas.

 

Konkret wird dies im gemeinsamen Einsatz dafür, dass die einige Tausend Menschen umfassende Dinkwanyane Gemeinschaft, die von ihrem (1906 käuflich erworbenen Land) in der Apartheidszeit zwangsumgesiedelt worden waren, auf ihre Boomplaats-Farm (25 km²) wieder zurückkehren können.

 

Auf Bitten des Südafrikanischen Kirchenrats (SACC) wird von unserer Seite ein Fieldworker mitfinanziert. Seine Aufgaben u.a.: Versöhnungsarbeit, De-Eskalation von Konflikten, Hilfe bei der Rücksiedlung.

 

Die gemeinsamen Bemühungen haben Früchte getragen: Am 3. Februar 2001 wurde das Land in einem großen Festakt unter Beteiligung der südafrikanischen Ministerin für Land und Landwirtschaft der Dinkwanyane-Gemeinschaft offiziell zurückgegeben. Seitdem laufen die Verhandlungen für eine geordnete Rücksiedlung. Gerade auch hier ist der Fieldworker nach wie vor wichtig. Und die Mit-Finanzierung von unserer Seite.

 

Gospel-Chor "Join  Hands"

Eine Frucht der Partnerschaft  ist die Freundschaft mit der Martin-Luther-Kantorei, ein Gospelchor aus Lebowakgomo (Limpopo, nördlichste Provinz in Südafrika)Im Jahr 2007 war die Martin Luther Kantorei zum dritten Mal zu Gast in Hildesheim. Man knüpfte Kontakte zu den örtlichen Gospelchören und gestaltete gemeinsame Konzerte. Die ausgesprochene Einladung für einen Gegenbesuch war der Impuls für das Chorprojekt „Join hands". Mehr dazu hier

 

 

Thoko Salome Marime aus Jane Furse mit der Besitzurkunde für Boomplaas

 

Erfolge und Herausforderungen

In der Zwischenzeit ist die Beziehung herüber und hinüber gewachsen  - durch Korrespondenz, aber besonders durch gegenseitige Besuche. In einigen Fällen war es möglich, ein Praktikum in Sekhukhune zu ermöglichen. Starken Eindruck haben die südafrikanischen Partner in Deutschland ebenfalls hinterlassen durch Besuche der Martin-Luther-Kantorei Jane Furse und deren mitreißende Konzerte.

Durch die Verankerung des Bundesschlusses von Anfang an in den Kirchenkreisen Hildesheim-Sarstedt und Alfeld und ihren Strukturen ist es gelungen, eine breite Öffentlichkeit anzusprechen. Nur dadurch war es möglich, über all die Jahre die Finanzierung des Fieldworkers sicherzustellen. Und dieser garantierte jeweils eine nötige Kontinuität der Kommunikation. Große Erwartungen sind von beiden Seiten des Bundesschlusses an die Zeit nach der Rücksiedlung geknüpft – besonders von deutscher Seite auch im Blick auf einen ökologischen und nachhaltigen Aufbau des neuen Gemeinwesens.

 

Besuch aus Sekhukhune Juli/August 2001 (beim Superintendenten in Hildesheim, Herrn Stoebe)

 

Kontakt

Lust auf Mitmachen bekommen? Wir können gut „Nachwuchs“ gebrauchen mit neuen Ideen und Erfahrungen. Wir sind dabei an keine Konfession gebunden und treffen uns meist jeden 2. Donnerstag im Monat. Ansonsten unten die Kontaktadresse:

Pastor Gerjet Harms

Braunsberger Str. 3

31141 Hildesheim

Tel / Fax: 05121 - 84340

 

Bankverbindung der Bundesschlussgruppe:

Kirchenkreisamt Hildesheim, Kto 21742

BLZ 25950001, Stadtsparkasse Hildesheim

Stichwort: Fieldworker Sekhukhune

 

 

Freundschaftsbänder (Photo: Kathrina Bahr 1999)

 

Salome Ratau aus Jane Furse schriebt an die Partner. (Photo: Kathrina Bahr 1999)

 

 

Die Aktion Bundesschluss wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst.