AmaHlubi (KwaZulu / Natal) -

Paul-Gehrhardt Kirchengemeinde Hamburg Altona

 

Blick auf die Siedlung der Amahlubi nahe Draycott in Nord-Natal an Fuße der Drakensberge. Deutlich sind die Überweidungsfolgen (Dongas) infolge Landmangels der Gemeinschaft zu erkennen.

Photo: (c) Claus-C. Poggensee, März 1995

 

AmaHlubi / Südafrika – Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Hamburg - Altona
Bilder eines Besuchs bei unseren Partnern vom Oktober 2001

Eindrücke eines Besuchs bei unseren Partnern vom August 2000

AmaHlubi  (KwaZulu / Natal) -

Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Hamburg - Altona

 

Was ist Bundesschluss?

Die Bundesschlussbewegung gründete sich auf den Bund, den Gott mit den Menschen und der ganzen Erde eingegangen ist. Es geht ihr um Begegnungen und Austausch, um Wahrheit und Versöhnung, um gegenseitige Unterstützung für Gerechtigkeit und Frieden. Deshalb ist das Zeichen Bundesschlusses der Regenbogen, unter dem sich Menschen unterschiedlicher Kultur, Hautfarbe, Geschlecht und sozialer Situation zusammenfinden (vgl. 1. Mose 9).

 

Wie arbeiten wir?

Seit den ersten Demokratischen Wahlen 1994 in Südafrika haben sich die Schwerpunkte der Arbeit gewandelt. Aus der Unterstützung des Widerstands gegen drohende Umsiedlung wurde Förderung der Rücksiedlungsbemühungen, des Aufbaus und der Entwicklung:

Aufzählung

Für Menschen in den Gemeinschaften ist es wichtig, dass die Partner von früher weiterhin mit ihnen in Kontakt bleiben. Briefe,  Bilder, Kassetten, u. a. wirken als Ermutigung und Stärkung bei den oft kleinen und mühsamen Entwicklungsschritten.

Aufzählung

Über alle Entfernung hinweg verbinden uns die regelmäßigen Bundesschlussgottesdienste, gegenseitige Besuche, Gebete und Fürbitten miteinander.

 

AmaHlubi

Das Gebiet der AmaHlubi liegt in der Nähe von Draycott, in der Provinz KwaZulu Natal / Südafrika. Die AmaHlubi sind eine kleine eigenständige Volksgruppe. Es leben dort ca. 12.000 Einwohner; sie haben eine ausreichende Wasserversorgung und Elektrizität ist vorhanden.
Auf Grund eines nichtigen Streites wurden sie 1875 von den Engländern aus ihrem fruchtbaren Siedlungsgebiet vertrieben.
Seit langem versuchten die AmaHlubi ihr angestammtes Land zurückzugewinnen. Im November 1991 erfuhren die AmaHlubi zufällig über die Presse, dass die südafrikanische Regierung zwei Farmen (Dehoek und Ntabamhlophe) per Auktion versteigern wollte, Farmen, die zum früheren Siedlungsgebiet der Hlubi gehörten und seit der Zerstreuung zum Trustland der südafrikanischen Regierung zählten. Mit Hilfe von AFRA (Association for Rural Advancement) und auch einer "urgent action" von
Seiten des Bundesschlussnetzwerkes konnte die Versteigerung gestoppt werden.
Durch langwierige Verhandlungen, unterstützt durch AFRA, wurden ihnen bis heute zehn Farmen zurück gegeben.
Drei Frauen aus unserer Gruppe haben 2001 für vier Tage die AmaHlubi besucht. Sie sprachen eine Einladung für das Jahr 2004 für einen Gegenbesuch aus, der inzwischen auch stattgefunden hat.

 

Unser Projekt: Die Tatazela Secondary School

Die Tatazela High School (Sei von Rast- und Ruhelosigkeit gepackt") liegt inmitten des Wohngebiets der AmaHlubi.  Während die Lehrergehälter von der Provinzregierung getragen werden, muss die Schule für laufende Kosten sowie Lehr- und Lernmittel selbst aufkommen. Dazu wird ein jährliches Schulgeld erhoben, doch die meisten Eltern sind zu arm, um auch nur
einen geringen Betrag aufzubringen. Die AmaHlubi haben die Bundesschlussgruppe unserer Gemeinde deshalb um Hilfe gebeten.
Die Schule wurde bereits von unserer Gemeinde durch Anschaffung von Unterrichtsmaterial unterstützt.
 

Kontakt:

Unsere Gruppe trifft sich monatlich in der Christians Kirchengemeinde in Altona, 22765 Hamburg. Wir freuen uns, wenn Sie Lust haben bei uns mitzuarbeiten.


Die genauen Termine und weitere Informationen erhalten Sie über:
Aktion Bundesschluss, Elke Wrage, E-Mail: ccp -at- kosa.org

 

 

 

Die Königin der Amahlubi vor der neu gebauten Rundhütte. Sie dient traditionellen Funktionen.

 (Photo: Kathrina Bahr 1999)

 

Die Aktion Bundesschluss wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst.